Entschleunigt

Entschleunigen, wie es neuerdings so schön heißt – der Spreewald ist so ein Ort, an dem das problemlos möglich ist oder eher noch ganz automatisch passiert.

Der Nationalpark im Osten der Republik ist bekannt für seine Gürkchen und die vielen Wasserwege, auf denen Touristen, Einheimische, die Post und die Müllabfuhr in Kähnen zu abgelegenen Grundstücken staken.

Aber der Spreewald ist auch voller Sagengestalten, die einem nicht halb so erfunden scheinen, wenn man sich dann tatsächlich auf einem ausgedehnten Spaziergang im Wald verirrt. Überall verlaufen schmale Wasserstraßen, sogenannte Fließe, man geht über kleine Holzbrücken oder -stege und immer, wenn man glaubt, man wäre schon zu weit gelaufen, taucht wieder ein Haus auf.

In vielen Wirtschaften scheint die Zeit still zu stehen. Lange erfolgreich von mir verdrängte Speisen tauchen da wieder auf wie die von mir tief verachtete Grützwurst (jaja, manch einer kennt es noch als Tote Oma vom Schulessen, gruselig!).

Aber am schönsten ist der Spreewald eh draußen, ob zu Fuß, Pferd, Kahn oder Fahrrad.

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4 Gedanken zu “Entschleunigt

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